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Pressespiegel - alles rum um das Thema Dokumenten-Management.

Ausbildung von Schwerbehinderten erklärtes Ziel der Pro Dokument gGmbH

20.07.2007

Zwei neue Auszubildende

Ausbildung von Schwerbehinderten erklärtes Ziel der Pro Dokument gemeinnützigen GmbH

 

Die Pro Dokument hat derzeit rund 35 Mitarbeiter, von den etwa 15 geringfügig beschäftigt sind (400,-- Euro-Basis). Von den 20 Vollzeitkräften sind 17 schwerbehindert. Für die Pro Dokument hat Ausbildung daher einen hohen Stellenwert. Als zukunftsorientiertes Unternehmen wird von weiteren Auftragssteigerungen ausgegangen und somit auch von weiterem Facharbeiterbedarf. Ausbildung sorgt bei Unternehmen für die notwendigen Fachkräfte von morgen und gibt zudem jungen Menschen über das Erlernen eines Berufes hinaus eine echte Zukunftsperspektive. Die Pro Dokument gGmbH sieht sich hier in der freudigen Pflicht und hat mit dem Beginn des Ausbildungsjahres 2006 zu dem bereits vorhandenen Ausbildungsplatz zwei zusätzliche für schwerbehinderte Jugendliche geschaffen. Die drei Auszubildenden wollen sich gern vorstellen:

 

Jasmin Rampe (22 Jahre, Kauffrau für Bürokommunikation)

Ich bin seit Sommer 2005 bei der Pro Dokument als Auszubildende zur Kauffrau für Bürokommunikation beschäftigt und arbeite gern hier. Das Unternehmen bietet mir nicht nur einen abwechslungsreichenund interessanten Ausbildungsplatz, sondern vertritt auch den sozialen Aspekt der mir als Betroffenen sehr wichtig ist: Menschen mit Schwerbehinderung vorwiegend zu beschäftigen.

 

Mein Aufgabengebiet angehende Kauffrau für Bürokommunikation umfasst die Bürowirtschaft und -Organisation. Bei der Personalverwaltung bzw. -wesen darf ich auch mitwirken. Das erste Sacharbeitsgebiet („Organisation/Umsetzung von Werbe­mittel“) durfte ich zu einem Teil eigenständig gestalten und umsetzen. Dazu gehörte u. a. die Vorgestaltung, Angebotsanfragen und deren Auswertung für neue Werbemittel. Sekretariatsaufgaben, wie die Bearbeitung der eingehenden Post, Personalunterlagen, Telefonassistenz und Protokolle schreiben gehören ebenfalls zu meinen täglichen Tätigkeiten.

 

 

Svenja Teiner (17 Jahre, Bürokauffrau)

Ich bin seit 1. August 2006 Auszubildende zur Bürokauffrau bei der Pro Dokument gGmbH. Eine Ausbildungsstelle zu finden war sehr schwer, da ich durch meinen Tunnelblick in meiner Sehfähigkeit zum Teil eingeschränkt bin. Über 50 Bewerbungen habe ich geschrieben und die letzte vor den Ferien ging an die Pro Dokument gGmbH. Nachdem ich meine Bewerbung an die Pro Dokument gGmbH abgeschickt hatte, bekam ich kurze Zeit später eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Danach habe ich ein zweiwöchiges Praktikum im Büro gemacht, so dass ich die Arbeit, die Kollegen und sie mich kennen lernen konnten. Anschließend habe ich meinen Ausbildungsvertrag zur Bürokauffrau bekommen.

 

Zu meinen Tätigkeiten gehören zurzeit das Entklammern und Vorbereiten der zu scannenden Dokumente und anschließend indexiere ich die eingescannten Dokumente auf dem PC. Auch das Telefonieren und Verarbeiten der Zeitnachweise der Mitarbeiter aus der Verpackungsproduktion gehören mit zu meinen Aufgaben. Wenn ich die Abläufe in der Firma etwas besser kenne, werde ich auch andere Aufgaben einer Bürokauffrau wahrnehmen.

 

Ich arbeite sehr gerne bei der Pro Dokument gGmbH, da meine Kollegen alle nett sind und das Arbeitsklima sehr gut und harmonisch ist. So macht die Arbeit viel Spaß.

 

Für meine Zukunft wünsche ich mir, dass ich meine Ausbildung gut abschließe und ich anschließend vielleicht übernommen werde und einen festen Job habe. Später möchte ich mich noch beruflich weiterbilden. Wie und was weiß ich noch nicht genau, aber ich habe ja auch erst einmal noch drei Jahre Lehrzeit vor mir.

 

 

Isaac Eshun (20 Jahre, Fachinformatiker für Systemintegration)

Ich werde seit dem 1. September 2006 zum Fachinformatiker für Systemintegration bei der Pro Dokument gGmbH ausgebildet. Auch für mich war es sehr schwer einen Ausbildungsplatz zu finden. Ich bin seit Sommer 2005 auf der Suche gewesen – doch vergebens. Durch meine Anämie, die eine äußerst geringe Belastbarkeit zur Folge hat, kommt es oft zu einer großen Anhäufung an Fehlzeiten. Und in dieser nach Profit gerichteten Ellbogengesellschaft wird diese Tatsache traurigerweise zum Nachteil für mich. Umso mehr bin ich dankbar darüber, dass die Pro Dokument mir die Möglichkeit gibt, meine Fähigkeiten und mein Potenzial unter Beweis zu stellen und mir somit auch für die Zukunft eine Tür zur Berufswelt öffnet.

 

Ich denke, dass ich hier eine gute Ausbildung erhalten werde. Da ich in die Arbeitsabläufe aktiv mit einbezogen werde, arbeite ich nicht „für den Papierkorb“. Zu meinen täglichen Aufgaben gehört u.a. jeden morgen die Server zu kontrollieren, ob Fehler z.B. bei der Datensicherung aufgetreten sind sowie eventuelle Störungen im Netzwerk festzustellen und zu beseitigen. Ich stehe auch den Kollegen bei gelegentlichen PC-Anwendungsproblemen zur Verfügung. Demnächst soll ich eine umfangreiche Dokumentation zu den technischen Abläufen bei der Auftragsbearbeitung erstellen. Mit der Zeit wird mein Aufgabenbereich und somit auch meine Verantwortung wachsen: eigenständiges Installieren und Bedienen von Scan- und anderer Software, Einrichtung und Verwaltung von Netzwerken, Systemeinrichtung – dies sind alles Tätigkeiten in denen ich noch unterwiesen werde.

 

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