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Pro Dokument gGmbH investiert in Ergonomie am Arbeitsplatz für Schwerbehinderte und modernisiert ihre EDV-Infrastuktur

13.10.2011

Pro Dokument gGmbH investiert in Ergonomie am Arbeitsplatz für Schwerbehinderte und modernisiert ihre EDV-Infrastuktur  /  Sicherung von Arbeitsplätzen für Schwerbehinderte durch Modernisierung

Neue Aufträge für Integrationsbetrieb

 

Die Pro Dokument ist ein Integrationsunternehmen mit dem Ziel, Arbeitsplätze für Schwerbehinderte zu schaffen und zu sichern. Und dabei ist sie sehr erfolgreich. In ihren drei Geschäftsbereichen Dokumenten-Management/Scandienstleistungen, Industriedienstleistungen und Gebäudereinigung beschäftigt die Tochter der Sozialgruppe Kassel 74 Mitarbeiter von denen 45 schwerbehindert sind.

 

Digitalisierungsdienstleistungen durch Modernisierung UP2Date

Ende 2002 gegründet erbrachte die Pro Dokument gGmbH zunächst Verpackungsdienstleistungen für die Automobilindustrie. Parallel baute sie das bundesweit agierende Dokumenten-Managment-Center Kassel auf. Seit 2004 digitalisieren Schwerbehinderte Dokumente von der Visitenkarte bis zur DIN-A0-Zeichnungdamals auf dem neuesten Stand der Technik. In der EDV-Welt drehen sich die Uhren jedoch schneller als in manch anderen Branchen. Digitale Technik verändert sich rasant und ermöglicht neue Dienstleistungsmöglichkeiten für Kunden und ermöglicht es dem aktuellen Bedarf des Marktes zu entsprechen.

 

Die Pro Dokument gGmbH digitalisiert nicht nur Dokumente, sondern hostet sie auch, zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008. In ihrem Rechenzentrum „lagern“ die digitalen Akten, und Kunden können 24-Stunden am Tag online von jedem Punkt der Welt danach recherchieren. Die garantierte Ausfallsicherheit der Internetverbindung und Server von 97,5 % entsprach nicht mehr den heutigen Erwartungen größerer Industrieunternehmen. 99,99% ist der sich abzeichnende Standard. Zudem wollen immer mehr Entscheider benötigte Spezial-Software wie z.B. ein Dokumenten-Management-System nicht selbst im eigenen Unternehmen implementieren. Software as a Service (SaaS) ist der Trend – Leasing von Software über die Datenautobahn mit Software- und Hardware gesteuerten Sicherheitsmechanismen. „Die Investition in eine grundlegende Modernisierung unserer Hardware-Infrastruktur ist zukunftsweisend. Wir sind schon jetzt gerüstet, dem sich abzeichnenden Bedarf unserer Stamm- und potenzieller Neukunden zu entsprechen. Nur ganz wenige Mitbewerber sind ähnlich aufgestellt“, erklärt Gerald Reißmann, Geschäftsführer der Pro Dokument gGmbH und hauptamtlicher Vorstandvorsitzender der Sozialgruppe Kassel e.V. (Kasseler Werkstatt), der Mutterorganisation des Integrationsunternehmens. Ein Neuauftrag konnte auf Grund der neuen EDV-Technik bereits generiert und umgesetzt werden. Das sichert Arbeitsplätze der schwerbehinderten Mitarbeiter. Und weitere sollen geschaffen werden. Gerald Reißmann: „Wir sind nicht nur guter Hoffnung, sondern stehen in konkreten Verhandlungen mit Automobilherstellern und einem großen Berliner Reiseveranstalter, die speziell diese Dienstleistungen angefragt haben. Mit der neuen Technik haben wir die Voraussetzungen für weiteres Wachstum und Einstellung weiterer Schwerbehinderter geschaffen.“ Der Landeswohlfahrtsverband förderte die Modernisierung mit 60% der Kosten.

 

Ergonomie für den Erhalt der Arbeitsleistung von Schwerbehinderten

Im Geschäftsfeld Industriedienstleistungen wurde ebenfalls investiert. Die Pro Dokument gGmbH verpackt u.a. Ersatzteile für die Automobilindustrie, vom kleinen Schalter bis zur 35kg schweren LKW-Bremsscheibe. Seit gut einem Jahr verarbeiten und kommissioniert rund 30 Mitarbeiter auch Elektrobaugruppen für SMA. „Ca. 80% der Belegschaft ist schwerbehindert oder sind über 50 Jahre alt“, erklärt Betriebsleiter Roland Müller. „Um die Arbeitskraft zu erhalten sind ergonomische Maßnahmen erforderlich.“ Die Pro Dokument investierte rund 140.000,-- € u.a. in elektrisch höhenverstellbare Arbeitsplatzumgebung, komfortablere Stapler, Hebeeinrichtungen und Rollbahnen. Der Landeswohlfahrtsverband förderte diese Maßnahmen Mitarbeiterbezogen. Die ergonomische Arbeitsplatzausstattung wurde im Sommer abgeschlossen. „Danach galt es die Kollegen stetig an die konsequente Nutzung der neuen Arbeitshilfen zu erinnern“, so Torsten-Jürgen Rabe, der verantwortliche Lagerleiter. Überraschend schnell hätten die Mitarbeiter die ergonomischen Arbeitsmittel angenommen. Die Pro Dokument hofft nun, auf einen Rückgang des Krankenstandes, ein verbessertes Arbeitsklima und den möglichst langen Erhalt der Arbeitskraft des Einzelnen. „Arbeitsplatzsicherung durch Ergonomie und innovative Dienstleistungen ist eine soziale Aufgabe, von der alle etwas haben: die Volkswirtschaft, das Unternehmen und der einzelne Mitarbeiter“, so Geschäftsführer Gerald Reißmann.

 

 

 

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